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Dienstag, 21. November 2017 - 22:28 Uhr

Wasserspartipps



Sparsamer Umgang mit Trinkwasser beim Baden und Duschen

  1. Ziehen Sie das Duschen einem Wannenbad vor. Für ein Wannenbad benötigen Sie 150 bis 180 Liter, für ein Duschbad dagegen nur 30 bis 50 Liter Wasser.
  2. Stellen Sie während des Einseifens die Dusche ab.
  3. Benutzen Sie beim Zähneputzen einen Zahnputzbecher.
  4. Achten Sie auf wassersparende Einrichtungen:
    Einbau von Wassersparmaßnahmen wie z.B. Regenwassernutzung, Durchflußmengenbegrenzer, etc.
    Durchflußmengenbegrenzer, die auch in Verbindung mit Luftsprudlern angeboten werden, sind billige Zusatzteile. Sie sind auf fast alle Wasserhähne aufschraubbar.
  5. Noch mehr können Sie sparen, wenn Sie einen Duschkopf mit verminderter Durchlaufmenge montieren. Das kostet wenig und bringt viel.
    Durchflußmengenbegrenzer gibt es in einem Stück -mit Strahlregler- oder als Zwischenstück, das sich ganz einfach vor den herkömmlichen Strahlregler schrauben läßt. Genauso einfach ist es solch ein Zwischenstück vor den Brauseschlauch zu setzen. Die Kosten von nur ein paar Mark machen sich im Handumdrehen bezahlt, und Energiekosten sparen Sie außerdem noch, denn Sie brauchen jetzt viel weniger warmes Wasser.
  6. Achtung: Bei Durchlauferhitzern und drucklosen Speichern dürfen solche Begrenzer nicht eingesetzt werden um Störungen an den Geräten zu vermeiden.
    Tropfende Hähne sofort reparieren. Nur zehn Tropfen pro Minute ergeben monatlich 170l verschwendetes Wasser.

Spülen

  1. Geschirrspüler immer voll beladen. Beim Strom- und Wasserverbrauch macht es keinen Unterschied, ob die Maschine halb oder voll beladen ist.
  2. Kaltes oder warmes Vorspülen von Hand ist überflüssig.
  3. Für weniger verschmutztes Geschirr reicht das Kurz- oder Sparprogramm aus. Ersparnis gegenüber dem Normalprogramm etwa 20%.

Zähneputzen - immer mit Becher

  1. Mancher dreht beim Zähneputzen so richtig auf. Dabei geht's genauso gut mit viel weniger Wasser. Benutzen Sie einen Zahnputzbecher, statt minutenlang Trinkwasser ungenutzt in den Ausguss laufen zu lassen. Eine sinnvolle Maßnahme, die auch Kinder leicht begreifen.

Waschen und Trocknen

  1. Vorwäsche ist nur bei stark verschmutzten Textilien nötig.
    Temperaturen senken: Für normal verschmutzte Kochwäsche "Energiesparprogramm" oder 600 wählen.
  2. Waschen Sie erst, wenn die Maschine voll ist. Das Fassungsvermögen bezieht sich auf Koch- und Bundwaschprogramme. Bei Feinwäsche 1,5 bis 2 kg pro Trommelfüllung.
  3. Müssen Sie mal kleinere Mengen separat waschen, dann "1/2-Programm". Aber: Zweimal ½-Programm verbraucht mehr Strom und Wasser als einmal Normalprogramm.
  4. Bevor Sie die gesamte Waschmaschinenfüllung in den Trockner geben, gut schleudern. Möglichst 1200, mindestens 800 Umdrehungen pro Minute.
  5. Geben Sie die gesamte Waschmaschinenfüllung in den Trockner. Zweimal die halbe Menge kostet etwa 30% mehr Strom.
  6. Den richtigen Trocknungsgrad wählen. Wäsche, die nur bügelfeucht zu sein braucht, vorzeitig herausnehmen.
  7. Säubern Sie nach dem Trocknen den Luftfilter (Flusensieb). Sonst verlängern sich die Trocknungszeiten.

Tatort "Stilles Örtchen"

  1. Erstaunlich, wo man überall Sinnvolles für die Umwelt tun kann. Vor allem bei einem der größten Wasserschlucker überhaupt, der Toilette. Bis zu 9 Liter Trinkwasser rauschen bei jeder Spülung "den Bach runter", obwohl weniger meist genug wäre. Hier hilft die umweltschonende Spartaste für "kleine Geschäfte". Sie lässt nur so viel Wasser durch, wie wirklich nötig ist.
  2. Bei alten Anlagen empfiehlt es sich, Spülkasten und Toilettenbecken zusammen auszuwechseln, da ansonsten das WC-Becken nicht mehr richtig ausgespült wird. Moderne Toilettenanlagen kommen mit 6 Liter oder weniger aus.

Wer richtig mischt, hat gute Karten: Einhandmischer

  1. Noch etwas, was hilft, die Haushaltskasse zu schonen: der Einhandmischer. Damit können Sie schnell und einfach mit einer Hand die Wassermenge und die -temperatur regulieren. Der "einarmige Freund" unterstützt Ihre Absicht zu sparen. Eine einmal eingestellte Temperatur kann beibehalten werden, auch wenn der Wasserfluss mehrfach, z. B. beim Zähneputzen oder Duschen, unterbrochen wird.
  2. Noch präziser tun dies thermostatisch gesteuerte Mischventile - sie haben allerdings ihren Preis.

Sparsamer Umgang mit Trinkwasser bei der Kfz-Wäsche

  1. Verhalten Sie sich umweltbewusst, und verzichten Sie insbesondere in Trockenzeiten auf die Autowäsche.
  2. Bitte waschen Sie Ihr Auto nicht jede Woche oder sogar mehrmals in der Woche.
  3. Waschen Sie Ihr Auto stets mit Eimer und Schwamm statt mit dem Schlauch. Für die Autowäsche mit dem Eimer benötigen Sie nur 20 bis 40 Liter Wasser, mit dem Schlauch 100 bis 200 Liter.
  4. Noch ein Tipp zum Umweltschutz: Regenwasserkanäle gelangen oftmals unmittelbar zum nächsten Gewässer. Verunreinigtes Wasser deshalb nie in den Regenwasserkanal leiten.

Medikamente gehören nicht in die Toilette



Aber was tun mit Medikamenten, deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist? Umfragen belegen, dass viele Menschen diese Produkte noch immer über die Toilette oder den Abfluss des Waschbeckens entsorgen. Die Probleme, die Medikamente im Abwasser verursachen, sind vielen Menschen nicht bekannt. Der folgende Film klärt über diese Zusammenhänge auf und zeigt Verbrauchern, wie sie Medikamente richtig entsorgen.